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Reise durch die Weltmusik, Asien


Reise durch die Weltmusik, Asien

Bei einer Rundreise Vietnam kommen insbesondere kulturell interessierte Gäste voll auf ihre Kosten. Sie finden hier zahlreiche musikalische Genres, die Ihresgleichen suchen. Traditionell wird die Musik in Vietnam aus Bambus und Stein ertönen. Mehr als 54 Volksgruppen leben mittlerweile in Vietnam und sie alle haben maßgeblich zur musikalischen Vielfalt der Region beigetragen. Von daher ist es kein Wunder, dass sich in der vietnamesischen Musikszene Einflüsse aus China, Indonesien, Indien und vielen anderen asiatischen Ländern widerspiegeln.

Ebenso so zahlreich, wie die Bevölkerungsschichten und die Einflüsse auf die musikalische Entwicklung Vietnams sind die verwendeten Instrumente. Bereits heute kennt man Hunderte unterschiedlicher Instrumente, die man bei einer Rundreise Vietnam entdecken kann. Deshalb ist es schier unmöglich, diese alle aufzuzählen, zumal nahezu täglich neue Variationen der Instrumente bekannt werden. Dennoch sollen einige der wichtigsten Instrumente für die asiatische, insbesondere vietnamesische Musik an dieser Stelle vorgestellt werden.

Die Wölbbrettzither

Die Wölbbrettzither, auch bekannt als Dan Tranh, ist eines der traditionellsten Instrumente, das man bei der Rundreise Vietnam entdecken kann. Sie durfte ursprünglich nur von Frauen gespielt werden, doch mittlerweile zeigt sich auch in diesem Bereich der Wandel der Zeit. Die Wölbbrettzither ist eine Mischform aus der Koto und der Guzheng, die in Japan bzw. China beheimatet sind. Allerdings ist die Wölbbrettzither deutlich kleiner als die beiden anderen Varianten.

Die Divisoren, die sich unter den Saiten befinden, sind bei diesem vietnamesischen Instrument pyramidenartig angeordnet. Die insgesamt 16 Saiten sind in halben Tönen abgestuft und werden durch die rechte Hand mit einem Plektron angeschlagen. Durch mit der linken Hand ausgeübten Druck auf die jeweils angeschlagene Saite kann der Ton vibrieren oder die Tonhöhe kann nach oben bzw. unten gerichtet werden. Die Vielzahl der unterschiedlichen Griffe ermöglicht eine ebenso große Vielzahl verschiedenster Töne, die geübte Spieler der Wölbbrettzither entlocken können.

Das Monochord

Das Monochord, das auch unter dem Namen Dan Bao bekannt ist, ähnelt vom Korpus her der Wölbbrettzither. Es handelt sich um ein Musikinstrument, das in dieser Art nur in Vietnam vorkommt. Das Monochord verfügt lediglich über eine Saite. Diese wird mit einem Plektron angerissen. Die linke Hand dagegen ist dafür zuständig den Schweller zu bedienen, der eine Konusform aufweist. Damit wird es möglich, den Tonklang zu variieren. Mit der rechten Hand wird der Ton gedämpft, indem die untere Handkante direkt auf der Saite liegt und dort Druck ausübt.

Durch den sehr charakteristischen Klang, den das Monochord aufweist, ist eine Verwechslung nahezu ausgeschlossen. Zwar gibt es diese Musikinstrumente mittlerweile auch in Deutschland zu kaufen, allerdings sollte man sich den Klang eines Originals bei einer Rundreise Vietnam zu Gemüte führen. Insbesondere die Formantverschiebungen sind dabei charakteristisch für dieses Instrument. Aber auch die Variationen, die im Obertonbereich auftreten können, sind als sehr klar definiert zu bezeichnen.

Foto: © Peter Kurtmader / Pixelio