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Klangschloss Tillysburg


Klangschloss Tillysburg

Für Viele ist die Akademie Tillysburg, die weit besser bekannt ist unter dem Namen Klangschloss Tillysburg, zu einem Inbegriff zeitgenössischen Musikgenusses geworden. Doch die Geschichte der Burg fängt viel früher an. Das Schloss befindet sich in Österreich. Heute gehört es Dr. Georg Graf Spiegelfeld, der es im Jahr 1988 erwarb. Die Tillysburg blickt auf eine wildromantische Landschaft. Das Gebäude ist auf einem Höhenrücken am Kirsteinbach lokalisiert. Bereits von der Donau aus hat man eine gute Sicht auf das prunkvolle Schloss. Besonders beeindruckend ist die Architektur dieses wunderschönen Schlosses, in dem in der heutigen Zeit die Klänge klassischer und zeitgenössischer Musiker durch die Räume hallen und die Besucher in ihren Bann ziehen. Durch die wunderschöne historische Architektur gepaart mit der Musik ergibt sich fast schon ein Gesamtkunstwerk. Ganz modern jedoch können die Besucher ihren Eintrittspreis entrichten, den sie bequem mit ihrer Kreditkarte bezahlen können.

Schloss Tillysburg wurde in den Jahren 1633 bis 1645 von den Grundmauern aus komplett neu aufgebaut. Es handelt sich um ein recht flaches Gebäude, das über lediglich zwei Geschosse verfügt. Einzig ein Eckturm weist drei Geschosse auf und überragt somit den Gebäudekomplex, der wie ein Quadrat angeordnet ist. Durch diese quadratische Form ergibt sich ein wunderschöner Innenhof, in dem die Besucher nach Herzenslust herumspazieren können. Schon die Fußgängerpforte empfängt die Besucher mit einem eindrucksvollen Ambiente. Die Rundbögen, Quader und das gerade Gebälk lassen insbesondere die Herzen der Romantiker unter den Besuchern höher schlagen. Interessant ist auch das Stiegenhaus. Es wurde nachträglich errichtet und ist detailgetreu einer Stiege des Klosters St. Florian nachgebildet. Befindet man sich einmal in den Räumen des Prunkschlosses, so ist man im Besonderen von den Stuckarbeiten fasziniert. Die Stuckdecken stammen aus dem 18. Jahrhundert. Stuck findet man aber auch in den Lauben im Innenhof, die zum Lustwandeln geradezu einladen. Das Erdgeschoss der Lauben ist mit aufwendigen Stuckarbeiten verziert und lässt die Besucher von barocken Zeiten träumen.

Ihren Namen verdankt die Burg einem Grafen namens Graf Werner Tserklaes von Tilly, der das Schloss in den Jahren 1629 bis 1630 in seinen Besitz nahm. Da das Schloss von da in den Grafenstand erhoben wurde, wurde es entsprechend verziert, damit auch von außen sichtbar war, dass es sich nunmehr um ein gräfliches Schloss handelte. Die vier Ecktürme wurden mit schwarzen Adlern ausgestattet, die, um auf den besonderen Stand hinzuweisen, golden verziert wurden. Zudem erhielten diese Adler als Zeichen der Grafenschaft eine Krone. Noch heute vermittelt das Schloss Tillysburg den Glanz dieser Zeit.

Doch bekannt ist das Schloss Tillysburg heute nicht nur wegen seiner wunderschönen Architektur, sondern insbesondere wegen der kulturellen Veranstaltungen, die dort stattfinden. Das Schloss hat sich weit über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Nicht umsonst trägt es den Beinamen „Klangschloss“. Die Besucher sind herzlich eingeladen, sich einmal dem akustischen Erlebnis im Schloss hinzugeben, wenn dort das Ensemble Enchanté, das für die Idee und das Konzept des Schlosses steht, Kammermusik vom Feinsten darbietet. Das Ensemble Enchanté ist eine gemischte Formation aus Musikern der Kammermusik. Die Musik erfährt in den Räumen des Schlosses eine ungemein gute Akustik. Das Ensemble spielt in variabler Besetzung. Die Zusammensetzungen reichen von einem Duo bis hin zu einem Sextett. Die Instrumente orientieren sich jedoch immer an der Kammermusik. Daher sind Geige und Kontrabass unerlässlich. Je größer das Ensemble spielt, um so mehr Instrumente kommen schließlich hinzu, bis bei der Formation als Sextett auch die Flöten ihren großen Auftritt haben. Die Besucher können auf dem Klangschloss Tillysburg gleich zwei Dinge auf wunderbare Art und Weise erleben. Die erlesene Kammermusik des Ensembles Enchanté, das die Musik in einem wunderschönen Ambiente des prunkvollen Schlosses zum Besten gibt. Über die Bezahlung des Eintrittspreises brauchen sich die Besucher selbst bei einem spontanen Besuch keine Gedanken machen, da das Schloss durchaus auch das Bezahlen mit Kreditkarte gestattet.